CORONA – Quarantäne – Digitale Teilhabe in der Isolation

 

Digitale Teilhabe unserer Betreuten

Im November 2019 fand zum Thema „Digitale Teilhabe“ im Rahmen der Inklusionstage 2019 in Berlin, vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales organisiert, eine breite Diskussion mit Ankündigung umfangreicher Maßnahmen zur Förderung der „digitalen Teilhabe“ von beeinträchtigten Menschen statt.

 

Aussage des Bundesministers für Arbeit und Soziales Herrn Bundesminister Hubertus Heil,

Zitat: "Es stehen für die Digitalisierung in der Bundesrepublik spontan 5 Milliarden Euro zur Verfügung. Es gäbe zur Umsetzung dieses Themas keine Kostengrenze“!

 

Auf der Abschlussveranstaltung -  „Alle dabei – gemeinsam unterwegs“ - des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Herrn Jürgen Dusel, wurde das Thema „Digitale Teilhabe“ zum elementaren Bestandteil einer zukunftsträchtigen wünschenswerten Inklusion erkoren.

 

Der BABdW, vertreten durch das Vorstandsmitglied Volker Papenhagen, zugleich Vorsitzender des LABdW HE/RP und des ABB (Geschäftsbereich Behindertenhilfe HEPHATA Schwalmstadt – Treysa), forderte im anschließenden Gespräch mit Herrn Dusel - Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung - und Herrn Dr. Schmachtenberg - Staatssekretär im BMAS – die rasche Umsetzung des Vorhabens „Digitale Teilhabe“.

 

Aus dem vorangegangenen Schriftverkehr zum Thema, geht die Forderung zur Schaffung der Grundlagen für eine Möglichkeit zur „Digitalen Teilhabe“ - mit Schulung und Gestellung von Tablets bzw. Smartphones - zumindest den Grundsicherungsempfängern zu ermöglichen, hervor. Besonders, weil diesen ein Einstieg unter Berücksichtigung der spärlichen finanziellen Mittel nicht möglich sei.

 

Nun ist im ersten Anlauf zumindest ein Teilerfolg der Landesregierung Hessen mit Gestellung von 10 000 Tablets an Alten-, Pflegeheime und die besonderen Wohnformen für Beeinträchtigte zu begrüßen, so dass unseren Betreuten mit Zurverfügungstellung, zumindest eines Tablets je Wohnverbund, eine Skype Verbindung mit den Angehörigen und Betreuern ermöglicht wird.

 

Das funktioniert in HEPHATA bereits seit drei Wochen hervorragend und wo noch kein WLAN installiert ist, stehen von einem Großspender 600 Smartphones, verteilt auf die jeweiligen Wohngruppen zur Verfügung.

 

Die groß angekündigte Digital Initiative steckt leider noch tief in der Startschublade und wartet auf die Umsetzungsinitiative mit konkreten Verfügungen und Maßnahmen auf Bundes- und Länderebene. Hier Downloaden.

Newsletter Redaktion 26.06.2020

Volker Papenhagen; Mitglied des Vorstandes